EQOS Energie errichtet Windstrombrücke zwischen Deutschland und Dänemark

28. Juli 2022
  • Neue Stromleitung als wichtiger Baustein für Energiewende in Europa
  • Länderübergreifender Transport von grünem Strom aus Windkraft möglich
  • EQOS Energie erhält Zuschlag in EU-weitem Ausschreibungsverfahren

EQOS Energie Deutschland GmbH startet im Sommer mit einem wichtigen Projekt zur konkreten Umsetzung der europäischen Energiewende: die Errichtung des fünften Abschnitts der Westküstenleitung, einer insgesamt 140 Kilometer langen 380 kV-Freileitung zwischen Deutschland und Dänemark, ermöglicht den Transport grüner Windenergie. Das von der Europäischen Kommission als Vorhaben von gemeinsamem Interesse (Project of common interest – PCI) ausgezeichnete Projekt, trägt maßgeblich zur Verwirklichung der energie- und klimapolitischen Ziele der EU bei. Auftraggeber ist der Übertragungsnetzbetreiber TenneT. Als größter deutscher Übertragungsnetzbetreiber sorgt TenneT in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hessen und Bayern für eine sichere und zuverlässige Stromversorgung – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

„Aufgrund der professionellen Zusammenarbeit zwischen unserem Engineering und der Operativen innerhalb der Business Unit Freileitungsbau haben wir ein erstklassiges Konzept vorgelegt und uns im EU-weiten Ausschreibungsverfahren gegen namhafte WettbewerberInnen durchgesetzt“, freut sich Thomas Reichel, für Freileitungsbau verantwortlicher Geschäftsführer bei EQOS Energie, über den Zuschlag.

Grüner Strom für Ballungsräume

Konkret geht es bei dem Projekt mit einem Auftragsvolumen im zweistelligen Millionenbereich um den Bau des etwa 15 Kilometer umfassenden Leitungsabschnitts zwischen Klixbüll in Schleswig-Holstein bis zur dänischen Grenze. Die Anbindung ermöglicht den länderübergreifenden Transport von Strom aus Windkraft mit einer hohen Leistungskapazität. Der in Norddeutschland in stetig wachsender Menge produzierte Windstrom kann so zu den Verbraucherzentren im In- und Ausland transportiert werden – eine Voraussetzung für das Gelingen des Umstiegs von fossilen auf erneuerbare Energieträger. Weitere Vorteile des neuen Interkonnektors: erhöhte Netzstabilität und Versorgungssicherheit im europäischen Verbundnetz sowie ein optimiertes Preis-Leistungs-Verhältnis für Kunden durch internationalen Stromaustausch.

Fertigstellung bereits 2023

„Das Projekt ist – u. a. wegen der engen Terminkette – eine Herausforderung für das gesamte Profit Center“, erläutert Mario Kraatz, Leiter des Profit Centers Nord/Ost der Business Unit Freileitungsbau bei EQOS Energie. „Unser Ziel ist es, die meisten Gründungsarbeiten bis zum Jahresende abzuschließen. Anteilig werden parallel die Masten vormontiert und gestockt, damit die Seilzüge wie geplant beginnen können. Besonderen Fokus legen wir auf den Umweltschutz und halten uns selbstverständlich an alle Auflagen.“

Die kurze Laufzeit des Projekts von nur 13 Monaten bedeutet eine große Herausforderung: Bereits 2023 ist die Fertigstellung der Leitung geplant. Es gilt, insgesamt 37 Neubaustandorte zu errichten, sowie die Stromkreise herzustellen. Spezialisten aus den Bereichen Gründung, Montage und Freileitungsbau werden dabei dauerhaft im Einsatz sein. Zu Spitzenzeiten werden rund 100 Fachkräfte zeitgleich an diesem Projekt arbeiten.

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